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Music
Operas (Una Cosa Rara), ballets.
Life
[in German]
Martín y Soler, Atanasio Martin Ignacio Vicente Tadeo Francisco Pelegrin (in Italien Vincenzo Martino oder Martini "lo Spagnuolo" bzw. "il Valenziano" genannt), * 2.5.1754 Valencia, + 30.1. (11.2.) 1806 St. Petersburg; spanischer Komponist. Er war Chorknabe an der Kathedrale von Valencia, ging später nach Madrid und debütierte dort wahrscheinlich als Komponist musikalischer Bühnenwerke mit der Zarzuela "La Madrilena". Seit 1776 ist er in Italien nachweisbar, wo er sich als Opernkomponist besonders mit Opere serie sehr schnell einen Namen machte. 1785 zog er nach Wien schrieb dort Opern auf Texte von L. Daponte’s unter anderem die äußerst erfolgreiche Opera buffa "Una cosa rara". 1788 wurde Martin von Kaiserin Katharina II. von Rußland als Hofkapellmeister nach St. Petersburg berufen, wo er seit 1790 neben D. Cimarosa als Konmponist für die kaiserlichen Theater engagiert wurde und gleichzeitig als Musiklehrer am pädagogischen Institut für adelige Knaben von Smolna tätig war. 1794 bis 1796 lebte er in London und kehrte dann nach St. Petersburg zurück. Er lehrte wieder am Institut von Smolna. Zar Paul I. ernannte ihn zum Kaiserlich Russischen Hofrat. 1800 - 04 war er außerdem Inspektor der italienischen Hoftheatertruppe. M. war einer der populärsten Buffokomponisten seiner Zeit, im künstlerischen Rang etwa vergleichbar mit D. Cimarosa und G. Paisiello deren Werke jedoch gegenwärtig besser erforscht sind, als die M.s. Viele seiner Opernmelodien - besonders aus Una cosa rara - waren in ganz Europa und in Rußland allgemein bekannt. Dies wird in besonderer Weise bis heute bezeugt durch das Zitat des Schlußsatzes aus Una cosa rara ("0 quanto un si bel giubilo") in der Tafelmusik (Finale 2. Akt) von W.A. Mozarts Don Giovanni.
(contribution by Gottfried Zimmermann" <gottfried.zimmermann
chello.at>)





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